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Lehrstuhl für Verfahrenstechnik des industriellen Umweltschutzes // Montanuniversität Leoben
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Simultane Thermoanalyse - STA

Die simultane Thermoanalyse kombiniert in einer Messung die Thermogravimetrie (TG) mit der Differenz-Thermoanalyse (DTA). Installiert ist eine simultane TG-DTA/DSC Apparatur STA 449 C (Fa. Netzsch Gerätebau GmbH) als Basis-Gerät mit Mikrowaage mit elektronischer Kraftkompensation in oberschaliger Anordnung und motorischer Ofenhubvorrichtung. Die maximale Einwaage beträgt 5g (einschließlich Probenbecher) bei einer Waage-Auflösung von 0,1µg.

Die integrierte MFC-Gasregelung ist für nichtkorrosive und nichtexplosive Gase/Gasgemische bei Durchflüssen von 5ml/min bis 250 ml/min (Auflösung 1 ml/min bei N2) mit softwareprogrammierte Ansteuerung und Registrierung geeignet.

Der Hochtemperatur-Rohrofen mit Rh-Mäanderheizer und integriertem Schutzrohr für Gasspülung sowie eingebautem Regelthermoelement Typ S hat einen Arbeitstemperaturbereich von 25 bis1400°C (begrenzt durch den Dichtungssatz für korrosive Gase). Heizraten zwischen 0,01und 20 K/min sind möglich.

Das Evakuiersystem ist für automatischen Betrieb mit einer zweistufigen Drehschieberpumpe (4m3/h) ausgestattet. Der Gastransfer-Adapter für den Anschluss von Koppelanalytik (FTIR und QMS) ist heizbar bis 230°C.

Masseverlust und DSC-Antwortsignal der thermogravimetrischen Analyse einer Reststoffprobe. Die DSC-Antwort gestattet die Beurteilung der Exothermie bzw. Endothermie der ablaufenden Zersetzungs- und Umwandlungsreaktionen.

Massenverlust

Zeitaufgelöstes FTIR-Spektrum der thermogravimetrischen Analyse einer Reststoffprobe; auf der Zeitachse der Darstellung entsprechen 10 min etwa 200°C Temperaturanstieg.

FTIR-3D

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